Sonntag, 10. April 2011

Samstag, ein Tag mit Hindernissen. Um es vorwegzunehmen: Alle Gemeistert!

In der Nachtschicht brechen zunächst beide Türen der vorderen Seitenfeuerung. Zum Glück haben wir eine in Reserve und können auch die andere mit einer Tür aus der ungenutzten hinteren Seitenfeuerung tauschen. Dann fallen auch aus der Tür der Hauptfeuerung zwei Steine. Alle guten Dinge sind eben drei! Auch alle schlechten.
Die Nachtschicht behilft sich mit einem Provisorium, und feuert durch die halb geöffnete Tür weiter bis der Tag dämmert. Christoph repariert die Tür, jetzt sorgt eine schräg gestellte Brennkapsel auf einer Schiene für Ersatz. Erste Ziehproben geben ein gutes Bild vom Zustand der Pötte im Inneren. Kurz gefaßt: Gut sichtbarer Ascheanflug auf der dem Feuer zugewandten Seite, wir müssen - und wollen - aber noch weiter reduzieren. Im Ofeninneren glänzt alles. Eins wird klar, wir sind bereits über den Berg. Wir bereiten Holz vor für den Sonntag, an dem Holzspalter und Kettensäge Ruhetag haben. Zum Mittag gibt's Königsberger Klopse von Mutter Najorka, die ursprünglich aus der Gegend von Königsberg stammt. Eine Delikatesse.


Petrus meint es insgesamt gut mit uns. Es ist warm und mild und auch der Wind hat sich gelegt.


Am Abend grillen wir, Susanne Petzold bleibt eine Nacht länger, zudem ist der Keramiksammler Jan Burges aus Hoyerswerda zu uns gestossen, um eine Nacht mitzuhelfen.



Das alles erst, nachdem Thomas und Volker in der Werkstatt in Ruhe Bundesliga geguckt haben. Schaschlik, Räuberspieße und der Rest der Gemeinschaft müssen warten.

Juliane und Susanne verpacken Hirtenkäse, Tomaten und Zwiebeln in Folie für den Grill. Ein schöner Abend mit angeregter Diskussion. Während des Essens zeigt sich der Fuchs in voller Pracht und bleibt über die Nacht unser steter Begleiter - bis zu einem Meter hoch schießt er aus dem Schornstein. Immerhin 12 Meter beträgt der Feuerweg bis dahin. Wir heizen reduzierend und vorrangig die Seitenfeuerung.


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