Freitag, 8. April 2011

Donnerstag, ein Quantensprung

Nach all dem Freispruch nun wieder zur Sache, somit zum Ofen. Die Quarzsprünge haben wir hinter uns gelassen, die nach Volker Ellwangers Aussage ohnehin überbewertet werden. Kurz vor dem Mittag knacken wir die die 1000er Grenze.
Etwas verspätet schmieren wir die Anagama-Tür mit Schlicker aus Ton, Sand und Wasser zu, was wir eigentlich bereits 800 bis 900° C vorher hätten tun sollen. Deshalb wird es dabei etwas warm. Ansonsten spalten wir Holz, feuern bei heraufziehendem Sturm.

Mittagszeit ist Matjeszeit. Volker hat die Heringe bereits vor zwei Tagen nach einem Rezept seiner Schwester in Sherry und Weißweinessig eingelegt. Dazu gibt's Pellkartoffeln. Ein Hochgenuß. Das Wetter spielt mit, wir können draußen essen.
Am Nachmittag frischt es immer mehr auf, die Planen, mit denen das Ofenhaus an den Seiten bespannt ist, wehen im Wind und müssen neu festgezurrt werden. 21 Uhr gehen wir über 1100° C, bereits seit graumer Zeit brennen wir auch reduzierend. Die Nachtschichten übernehmen Juliane und Thomas.

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