Montag, 11. April 2011

Bilder, die beinahe für sich sprechen

Heute wollen wir nicht viele Worte machen. Nur so viel: Wenn wir mal ein Viertelstündchen nicht heizen, macht der Ofen den Eindruck, als würde in seinem Inneren alles von ganz allein laufen. Kein Knistern, kein Atmen, keine schlagenden Flammen - selbst das Niederschreiben der Brenntemperatur ist lauter. Anna I ist heute ein stilles Weib.
Dabei fleißig wie ein Bienchen und temperaturmäßig immer vorneweg. Langsam fängt die Asche an zu laufen. Ein Tamadar hier, ein Tamadar dort. Wir wechseln beim Brennen weiter zwischen Oxydation und Reduktion und feuern häufig die Seitenfeuerung.
Die Temperatur liegt in der vorderen Kammer durchschnittlich bei 1250° C, in der Sodakammer bei ca. 1100 ° C, so dass hier noch alle Kegel stehen. Wir nehmen ein paar Ziehproben und stellen fest, dass wir den Brand vielleicht bereits morgen beenden können. Was wir ziehen und sehen, sieht einfach gut aus. Aber noch sind die Eier nicht ausgebrütet, eine weitere Nachtschicht steht ins Haus.
Alles in allem ist es ein gemütlicher Sonntag, was die Stillleben hoffentlich illustrieren. Nur Mutter Najorkas Rinderbraten mit Rotkohl und Kartoffeln haben wir nicht abgebildet. Es schmeckte so gut, dass niemand daran gedacht hat.

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